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Mes chers,

In den Autorengruppen, in denen ich Mitglied bin, kommt häufiger die Frage nach den « französischen Anführungszeichen » auf, die unter anderem die wörtliche Rede markieren und etwas anders aussehen als im Deutschen:

«L’État c’est moi» wird zwar cher Louis XIV  zugeschrieben, wurde aber nie von ihm gesagt. Statt dessen ist der Satz ein Beispiel für «Geschichtsklitterung». Schön, man benutzt die Guillemets also auch, um ein Wort hervorzuheben. 

Doch warum heißen sie so? Nun, ein Schriftsetzer namens Guillaume, genannt Guillemet (der kleine Guillaume) «erfand» sie im Jahre 1525, mit dem Sinn, die wörtliche Rede oder Zitate gegen den fließenden Text abzugrenzen. 

Die Guillemets sind übrigens nicht mit den Chevrons, den »Fischgräten« zu verwechseln, den umgekehrt französischen Anführungsstrichen. 

Und wie fügt man sie nun ein, wenn man nicht die Einstellungen in Word verändern möchte? 

Unter Windows gibt es verschiedene Möglichkeiten, Guillemets einzufügen. Denn jedes Zeichen kann auch über das Festhalten von ALT in Kombination mit einem Zifferncode eingegeben werden. Die Tastenkombinationen Alt+174 bzw. Alt+0171 für « oder Alt+175 bzw. Alt+0187 für » stehen für die Guillemets zur Verfügung.