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Mes chers,

da unsere Vorfahren nicht auf industrielle Fertigung bei der Nahrungszubereitung zurückgreifen konnten, wurden vielmehr Kräuter und Gewürze eingesetzt, auch für die Desserts. Nun, ein Parfait kann zeitaufwändig zuzubereiten sein – Originalrezept folgt – aber es gibt eine wunderbare moderne Variante, die den Lavendel und das Parfait zusammenbringt – durch die Verwendung von Mascarpone. Noch nicht überzeugt? Schauen Sie unten das Ergebnis.

Nun denn, die Zutaten:

  • 500 g Mascarpone-Crème. Bitte achten Sie auf die Qualität, da gibt es Unterschiede!
  • 250 g Schlagsahne
  • Das Mark dreier Vanilleschoten – Bourbon, Sie wissen schon…
  • 50 g Lavendelblüten, nach Möglichkeit frisch
  • 150 g (Puder)Zucker, schmecken Sie die Masse ab, eventuell etwas mehr oder weniger!
  • Eventuell: 1 Esslöffel Lavendelblüten, die man der Masse hinzufügt.
  • Eventuell: ein Glas süßen weißen Dessertwein

Parfait aux lavandes

Die Zubereitung:

Schlagen Sie die Sahne. Schlagen Sie auch den Mascarpone auf und vermischen Sie das Ganze mit der Sahne.

Geben Sie dann das Mark der Vanilleschoten hinzu.

Rühren Sie portionsweise den Zucker unter. Wir empfehlen aufgrund der Konsistenz Puderzucker. Probieren Sie, manchen sind die 150 g Zucker zuviel, anderen zu wenig. Auch bei der Vanille kann es mehr sein.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten: das barocke Originalrezept sieht nun den Wein vor. geben Sie die Lavendelblüten in den Wein und erhitzen Sie das Ganze langsam. Nicht kochen. Lassen Sie dann die Blüten 5 Minuten ziehen. Seihen Sie die Blüten ab, lassen Sie die Flüssigkeit unbedingt erkalten! – und geben Sie sie der Creme hinzu.

Wenn Sie auf den Wein verzichten wollen, erhitzen Sie den Lavendel im Wasser. Ich muss sagen. dass wir den Dessertwein in der Creme mögen, das ist aber Geschmacksache.

Auch mit dem Lavendel: Vorsicht. Wenn Sie mögen, geben Sie nun noch den Esslöffel Lavendelblüten in die Masse. Einige aber mögen zwar den Geschmack, nicht aber das Beißen auf die Blüten. Probierem Sie aus, es ist auch immer ein wenig experimentell 😉

Wie immer: régalez-vous!

Noch eine Anekdote zum Schluss: als ich, vor zwei Wochen erst, dieses Parfait anlässlich einer Geburtstagsfeier machte, fehlte mir – der Mixer – ich habe eine Mutter, die sich gern bei mir alles ausleiht 😉

Zitat meines Gatten: Ne fais pas ta tête, stell’ Dich nicht so an, als das Rezept erstmalig bereitet wurde, war da bestimmt kein Mixer im Spiel. Recht hat er – also: die zweitmoderne Variante: der Schneebesen. Und ich sage Ihnen: das dauert zwar länger, aber Sie rücken auch der eventuellen Cellulite zu Leibe 😉