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Mes chers,

je vous dois encore la réponse sur le beau poème de Louise Labé, adressé à Louise de La Vallière par Louis XIV.

La jeune femme, dans l’immédiat toute effrayée par l’affection du Roy, se croyait trop insignifiante pour mériter son amour. La future épouse du Roy répondit d’une façon qui montrait bien son sens présagieux.

ich schulde Ihnen noch die Antwort auf das wundervolle Gedicht von Louise Labé , das Louis XIV an Louise de La Vallière richtete.

Die junge Frau, zunächst ganz erschreckt von der Zuneigung des Königs, glaubte sich zu gering, um seine Liebe zu verdienen. Des Königs künftige Ehefrau antwortete in einer Weise, die ihre Gabe des zweiten Gesichts zeigt.

Predit me fut, que devoit fermement
Un jour aymer celui dont la figure
Me fut descrite : et sans autre peinture
Le reconnu quand voy premierement.

Puis le voyant aymer fatalement,
Pitié je pris de sa triste aventure :
Et tellement je forçay ma nature,
Qu’autant que lui aymay ardentement.

Qui n’ust pensé qu’en faveur devoit croitre
Ce que le Ciel et destins firent naitre ?
Mais quand je voy si nubileus aprets,

Vents si cruels et tant horrible orage :
Je croy qu’estoient les infernaus arrets,
Qui de si loin m’ourdissoient ce naufrage.

Man sagte mir voraus, dass ich eines Tages
standhaft den lieben würde dessen Anlitz
man mir beschrieben hatte: und ohne weitere Zeichnung
erkannte ich ihn, als ich ihn zum ersten Mal traf.

Ich sah, wie unweigerlich er liebte,
Sein blindes Abenteuer weckte mein Erbarmen,
so gab auch ich mein Wesen hin
auf dass ich ihn liebte mit dem gleichen Feuer.

Wer glaubte nicht, dass eine solche Gunst wachsen müsse,
wurde sie doch durch den Himmel und das Schicksal geboren?
Doch als ich die Wolken nahen sah,

grausame Winde und schrecklichen Sturm,
glaubte ich, es sei die Hölle selbst, die uns aufhalten wolle,
die, von fern, diesen Untergang vorbereiteten.