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Mes chers,

da wir den Louvre sehr lieben, war heute der Teil vorgesehen, der beim letzten Mal noch gefehlt hat: die atemberaubende Galerie d’Apollon, eine der letzten Veränderungen, die  cher Louis XIV am Louvre hat vornehmen lassen. Da treue Handwerker gold wert sind – in diesem Falle sprichwörtlich – finden sich hier Namen wieder, die auch in der Baugeschichte von Versailles eine Rolle spielen: Louis le Vau – Architekt – Charles Le Brun – Maler, Jules Hardouin Mansard – vielfältig.
Um es vorweg zu nehmen: die Galerie ist unbeschreiblich. Insbesondere der Plafond ist mit Worten kaum zu beschreiben. Sagen wir so: Mansart und Le Brun haben mit der Galerie des Glaces à Versailles gezeigt, dass sie nichts verlernt haben.

Schade: natürlich finden wir auch hier nicht mehr den Saal so wieder, wie er ursprünglich für Louis XIV entworfen und gebaut worden ist. Auch hier hat – fatalerweise – die Revolution und dann der Korse Spuren hinterlassen – der Korse demonstrierte ebenso wirkungsvoll wie in Fontainebleau, dass Neureich nicht gleich – oder meist nicht – Geschmack bedeutet.
Dazu übrigens eine interessante Geschichte: Man fragt sich ja doch, warum Monsieur Malaparte sich konsequent in Fontainebleau oder dem Louvre aufgehalten hat, aber nicht in Versailles. Eine Nacht soll er da verbracht haben, und am folgenden Morgen habe er, so sagt man, fliehenden Fußes das Schloss verlassen. Mich amüsiert die Vorstellung, le Grand Roy sei ihm im Traum erschienen, um ihm so etwas zu sagen wie: Qu’est-ce que tu fais dans mon château, malappris? Hier ist kein Platz für Dich, allez hopp!
Zudem möchte ich dem geneigten Leser einen weiteren Gedanken präsentieren: Sie wissen ja, dass ich die Theorie, Louis XIV habe Paris gehasst und Versailles gebaut, um der Hauptstadt zu entfliehen – deshalb fiel ihm das auch erst 1682 ein – für Unfug halte.

Die Galérie d’Apollon ist meines Erachtens nach ein Zeichen für meine Idee: der König hat den Louvre weiter ausbauen lassen, weil er nicht vorhatte, ihn aufzugeben.

Doch es mussten dort so viele Menschen untergebracht werden, bis er wirklich buchstäblich aus allen Nähten platzte und zu klein war. Und warum gibt es auch von diesem Artikel  mehrere Teile? Weil es auch hier ein Bilderrätsel gibt.

Bevor es zu weiteren Erläuterungen kommt, erst einmal die ersten Bilder.